Es war(en) einmal……… mit diesen Worten fängt jedes Märchen an…...und so begann auch die (Erfolgs-)Geschichte ein paar verrückter Musikbegeisterten die sich Note.Quetscher nennen.

Es ist jedoch kein Märchen, dass die Gründung der Note.Quetscher bereits 10 Jahre her ist und die Quetschergemeinde auf 106 Mitglieder angewachsen, resp. - wie ich mir habe sagen lassen - geschrumpft ist. Wir durften also ein Jubiläum feiern und das taten wir dann auch ausgiebig.

 So trafen wir uns am Freitag 'nine-eleven' eigentlich um 17 Uhr in Bleienbach bei der Turnhalle. Doch um diese Zeit waren erst 3 Quetscher anwesend. Die anderen trafen aber nach und nach ein und mit über einer Stunde Verspätung fuhr uns ein Car in den nahegelegenen Kulturstall nach Langenthal.

Dort trafen wir auch schon auf die 'Hallenverweigerer', welche sich in den umliegenden Hotels einquartiert haben.
Nach dem Einspielen verbrachten wir zusammen mit den geladenen Gästen einen gemütlichen runden Geburtstag bei einem feinen Nachtessen, dem einen oder anderen Bier und Unterhaltung (Danke DJ Balu) in der eher kleinen Partylokation. Auch ein Auftritt unsererseits durfte nicht fehlen. Dieser Auftritt, wie auch das ganze Wochenende, stand unter der musikalischen Leitung von Beat, der seine Feuertaufe hervorragend meisterte. Danach erzählten Marcel und Zappel mit viel Charme den Gästen von der Gründung der Note.Quetscher.

Nach unserem Auftritt verbrachten wir die Zeit mit reden, trinken, Musik hören bevor uns der Car um 03.00 Uhr in die Unterkunft chauffierte.

Ich war zu diesem Zeitpunkt müde und froh, dass ich schlafen gehen konnte. Doch nicht alle taten dies gleich und kochten vor der Unterkunft ein Fondue. Ich wusste gar nicht, dass man(n) Fondue mit Bier zubereitet…….  :-)

Am Samstagmorgen erhielten wir von Fränzu von den Chlepf-Schitter erst mal ein feines Morgenessen mit Kaffee und selbstgebackenen Zöpfen. Sandy verfeinerte das Essen mit mitgenommenem Käse und Salami.

Um 13 Uhr trafen wir uns um mit den Busen! :-) diesmal rechtzeitig nach Langenthal zu fahren. Dort spielten wir vom dem Kulturstall kurz ein -> sitzt schon wieder.

Danach machte eine Invasion Bauern mit Instrumenten die Stadt unsicher.

Wir spielten dort 2x vor einer Grossbank mit drei Buchstaben. Den Passanten scheint es gefallen zu haben und dank der spontanen Idee von Fügi ein Hüetli hinzulegen, gabs sogar noch einen kleinen Batzen in die Kasse (kaum in der Nähe einer Bank rollt der Rubel….).

Aber auch uns gefielen die Auftritte, wurden doch die Videos davon etliche Male im Facebook gepostet. Wie auch immer, nach einem oder 2 Bier, einer Glace und einer musikalischen Darbietung der Jungschar zu welcher einige mitklatschten

(andere waren mit sändele beschäftigt)

gabs noch den letzten Nachmittagsauftritt beim grossen Platz. Dieser Auftritt wird mir, resp. meinem Hörnli in Erinnerung bleiben, hat doch mein Hörnli den Falltest auf den Kiesboden nicht bestanden…..

Anschliessend fuhr uns der Bus in die Unterkunft zurück. Dort holten wir unsere restlichen Sachen und nahmen den Weg zum Flugplatz Bleienbach ans 30-Jahr-Jubiläum der Chlepf-Schitter unter die Füsse.

Aber auch dies ging nicht ohne johlen und singen. Dabei träumten einige schon von einem feinen Nachtessen (Gor-don-blööö und Ra-a-clet), was jedoch beim Traum blieb.

Vor dem Areal des Flugplatzes wurde uns ein Openair-Instrumentendepot zugeteilt und die Eintrittsbändeli und Getränkebons verteilt. Anschliessend inspizierten wir die Zelte und Hallen auf der Suche nach einem feinen Essen. Aber nix war es mit Raclette, dies gab es nur am Vorabend. So mussten wir halt mit Hamburger und Pommes vorlieb nehmen. Bald fingen auch schon die ersten Guggen an zu spielen.

Ach ja, beim 'Auslosen' wurde uns die Auftrittszeit 22.30 Uhr zugeteilt. So blieb uns also noch 1-2 Bier oder Mineralwasser Zeit bis zum Auftritt (ich bin mir nicht sicher ob sich alle an den präsidialen Tipp gehalten haben auch mal etwas Unalkoholisches zu trinken). Andere füllten die Zeit mit überfallartigem Köpfe schminken aus….wenn sie nicht mit Bölleli spielen können…..

Nach Guggen mit 20, 30 und 40 Mitgliedern welche nur ¼ oder die Hälfte der Bühne belegten, war die Reihe an uns.

Gut eingespielt vom Nachmittag betraten wir im kompletten Tenü die Bühne. Lucky musste dies mit einer Ersatztrompete tun, da sich seine kurzerhand in eine andere Gugge verirrt hat. :-)

Als dann ab der Mitte es ersten Stücks (Kelly) Beat sich dem Haargümmeli entledigte und seine Mähne herum schwang, gab es kein Halten mehr und wir rockten das Zelt. Die Besucher und wir goutierten das mit grossem Applaus. Nach weiteren stimmungsvollen Liedern verliessen wir die Bühne verschwitzt aber zufrieden. Der Auftritt gefiel Beat wie auch Andy, welche sich anschliessend für den gesamten Einsatz am Wochenende bei den Quetschern bedankten. Der Dank ging auch an Mida fürs Organisieren und an Beat für die musikalische Leitung.

Danach liessen wir den Abend in der Kaffeestube mit viel Klebeband ausklingen und wohnten um 01.00 Uhr dem Auftritt des Gastgebers der Gugge Chlepf-Schitter bei.

Langsam aber sicher verzogen sich die Quetscher nach Hause, ins Hotel oder in die Unterkunft. So auch ich, hatte ich doch noch ein langes Kopfwaschen vor mir um wieder clean zu werden.

Am Sonntagmorgen ist es jeweils immer schön, die glücklichen aber übernächtigten Kolleginnen und Kollegen zu sehen. So traten am Sonntagmorgen auch die letzten noch die Heimreise an. Die Verabschiedung ist jeweils emotional.

Ja, auch dieses Weekend war wiederum genial und mit dem üblichen Quetscher-Charme gesegnet. So wie aus dem Gruppenchat und dem Facebook entnommen werden konnte, hat es allen gefallen.

So freuen wir uns bereits auf das nächste Quetscher-Weekend im Frühling 2016 welches ja in….(nein es ist noch geheim :-)) stattfinden soll…..

Wie auch immer, ich bin froh ein Quetscher-Probejährler zu sein, mit gefällt’s und ich kann es jedem auch empfehlen mitzumachen.

Bis bald

Busi

 

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