Jubi-Friitig 24. September 2010

Überfällig, ja oke, das ist er wirklich, der Bericht zum Jubiläum. Aber manchmal da taucht sie einfach unter, die Kreativität.
Das war an jenem besagten Wochenende zum Glück nicht der Fall. Unser OK hat sich für dieses WE so einiges einfallen lassen. Nur bei Petrus warteten wir vergebens auf die göttliche Eingebung, aber dazu später.

Nach dem Treffpunkt in Rotenburg wurden mittels organisatorischer Meisterleistung Mitglieder, Instrumente und Gepäck nach Luzern ins Hotel Anker verschoben. Nach erfolgtem Zimmerbezug und den div. Begrüssungsritualen (welche bei 120 Mitgliedern sehr aufwendig sind) gab es zuerst einmal etwas für den Magen.

Mit vollen Bäuchen durften wir dann der kreativen Festansprache unseres Präsidenten lauschen. Dieser liess die vergangen 5 Jahre Revue passieren. Was wir in so kurzer Zeit nicht schon alles erleben durften. Aus einer Spontanidee aus den Köpfen vieler Kreativen, wurde etwas handfestes. Ein Verein, einmalig in der Schweiz. Ein überkantonal zusammengewürfelter Haufen von Guggenmusigverrückten – einfach unbeschreiblich!

Das Jubifest konnte beginnen. Im kleinen Rahmen, richtig N.Q.-Like. Der absolute Höhepunkt war natürlich unser Auftritt. Die kleinen, zierlichen Sousaphonisten, 2-reihig auf der Bühne und der halbe Saal, gefüllt mit Musikern und einer Premiere: Einmal geprobt und „One Vision“ hat definitiv eingeschlagen.

Der Rest des Abends verlief im gewohnten Rahmen kreativ. Nach und nach fielen die NQ’s voller Vorfreude auf den kommenden Tag ins Koma.

 

Jubi-Samstag 25. September 2010

Wie schon erwähnt, warteten wir an diesem Tag leider vergebens auf die wettertechnische-göttliche Eingebung von Petrus. Er liess es kreativ in nasser Form herabregnen. Nichts desto trotz, es wurde am Programm festgehalten. Nach Gepäck-, Instrumente- und Apéroverlad folgte die regnerische Verschiebung zum Pavillon. Leider fiel der dort geplante Auftritt wettertechnisch ins Wasser (ich möchte anmerken, an den Bläsern hat’s nicht gelegen!). Also, Alternativprogramm: Apéro.

Nach einer weiteren kreativen Idee und einem kurzen Anruf, hiess es Verschiebung in den Stadtkeller. Man stelle sich vor: ungeplant 100 Nasen, nass und durchfroren bewirten. Klar hatten wir Durst … und Hunger. So wurde an den meisten Tischen eine gemütliche Fondue-Runde vollzogen, berieselt durch den herrlichen Klang von UKW-Brass, welche sich spontan für einen Auftritt im Stadtkeller zur Verfügung gestellt hat. Einfach ein perfekter Nachmittag!

Für die Verschiebung nach Rotenburg mussten wir uns leider wieder ins Nasse begeben. An dieser Stelle ein kurzer Erfahrungsbericht: Zu acht in einer Telefonkabine kann eine Polonaise geschweige denn Maccarena nicht umgesetzt werden. Auch die Getränkezufuhr ist sehr beengend. Aber: man wird nicht nass von oben.

In Rotenburg, an der Klamoparty angekommen und von der aufwendigen Deko inspiriert gab’s auch schon bald wieder Verpflegung. Nervös warteten wir auf unseren Auftritt an diesem Abend. Der erste seit der Gründung in der Innerschweiz. Auch dieser wurde bravourös gemeistert. Gewisse Sousaphonisten hatten jedoch nicht gemerkt, dass die Bühne im Gegensatz zum Vorabend um einiges grösser war, so stand die ein Hälfte immer noch doppelreihig und die andere war mit dem Platzangebot total überfordert.


Ein unvergessliches Wochenende! Danke allen, welche dieses Jubiläum möglich gemacht haben. Ein grosser Dank an jedes einzelne Mitglied, ohne euch wäre dies alles gar nicht möglich!

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