
Aus der gesamten Schweiz, Österreich, und Deutschland reisten ca. 80 Note.Quetscher spätestens am 02. Mai 2026 ins wunderschöne Cressier (diesmal bei bestem Wetter).
Wer wollte, konnte auch schon am Freitag anreisen, das Weinfest ganz in zivil genießen und anschließend in der Turnhalle schlafen. Alle anderen trudelten nach und nach am Samstagmorgen ein, genossen schon das ein oder andere kühle Getränk und tauschten sich über ihre Vorfreude auf das bevorstehende Wochenende aus.
Nach der großen Wiedersehensfreude bezogen wir dann auch unsere Unterkunft -die Zivilschutzanlage Cressier- und begannen gleich anschließend mit der ersten Besammlung und dem gemeinsamen Einspielen, sowie der Umzugsaufstellung. Da wir sowieso schon in Formation standen, ging es dann auch direkt mit Rhythmus und bester Laune zur Umzugsaufstellung. Der Umzug selbst lief durch enge Gassen am Dorfplatz und der Hauptbühne vorbei auf die Hauptstraße zurück. Nach ordentlich viel Schweiß realisierten wir dann auf der Hauptstraße, dass wir den Umzug zwei Mal laufen. Gott sei Dank hydrierte uns auf der Hauptstraße ein örtlicher Winzer mit etwas Weißwein für jeden. Nach einem sehr warmen, aber gelungenen Umzug begaben wir uns in den Salle Valier zur Zwischenverpflegung via Sandwiches. Anschließend pfiff Reni in seine Pfeife, um uns zur Guggenshow vor der Hauptbühne zu bewegen. Dort angekommen spielten wir mit den anderen Guggenmusiken in Abwechslung ein paar Lieder, gaben allerdings im Anschluss noch unser Bestes bei 3 weiteren Stücken. Das Publikum war hellauf begeistert.
Noch vor dem Nachtessen versammelten wir uns alle gemeinsam vor dem Salle Vallier, um mit unserem Rhythmus in Richtung eines privaten Grundstücks, welches dann unerwarteter Weise doch recht weit weg vom restlichen Fest lag. Wir wurden dort nämlich engagiert, um für die Gäste der Privatparty ein Ständchen zu spielen. Es waren zwar nicht viele, aber die Stimmung war dafür umso besser und es zog ab und zu auch das ein oder andere Düftchen durch den Garten. Allerdings wurden die Hausherren ein wenig von unserer Masse überrumpelt, sodass wir nicht ewig im Garten verweilten, sondern uns wieder in Richtung Nachtessen begaben.

Nach dieser wohlschmeckenden Stärkung machten wir uns bereit für unseren letzten Auftritt direkt vor dem Dorfplatz. Eine mega Atmosphäre vor wirklich tollem Publikum in einer warmen Frühlingsnacht. Somit heizten wir den sehr festfreudigen Gästen nochmal richtig ein und zeigten was unseren Quetscher-Sound ausmacht. Ein sehr gelungener Auftritt, der auch ein paar Tränchen forderte. Zurück im Essenssaal gab Reni uns eine kleine Dankesrede für diesen tollen ersten Tag, welchen wir im Anschluss ergiebig bei kühlen Getränken, tollen Gesprächen und viel Lachen ausklingen ließen. Jedoch artete dies bei manchen von uns teils bis in die frühen Morgenstunden aus.
Dementsprechend hart war das Klingeln des Weckers am nächsten Morgen. Nun hieß es raus aus den Betten, alles wieder zusammenpacken und sich zum gemeinsamen Frühstück um 9 Uhr im Essenssaal treffen. Der teils rettende Kaffee steigerte die Vorfreude auf den bevorstehenden Tag wieder immens und somit begaben wir uns, nach einer kleinen, aber feinen Einspielrunde, gleich um 11.30 Uhr zu unserem ersten Auftritt des Tages. Trotz der noch nicht allzu vorangeschrittenen Zeit erfreuten wir uns an einem immer größer werdenden Publikum und einem qualitativ hochwertigen Auftritt. Um 12.30 gab es dann nochmal Spaghetti und leckere Würste für alle, die auf etwas Abwechslung standen.

Unseren letzten Auftritt durften wir vor der Hauptbühne geben, bei welchem wir nochmal alles gaben und beinahe nicht mehr aufhören wollten. Ebenso begeistert wie das Publikum stellten wir uns ein allerletztes Mal in Formation, um mit den anderen Guggenmusiken und vor allem den Organisatoren dieses tollen Fests den Dankesmarsch zu bestreiten. Somit lies Reni ein letztes Mal seine Pfeife erklingen und wir konnten uns in voller Pracht präsentieren, uns musikalisch von den Zuschauern verabschieden und das Quetscher-Dasein genießen.
Reni gab im Salle Vallier nochmal eine sehr nette Dankesrede und wir blickten schonmal gemeinsam auf das Septemberwochenende, bevor es dann zum schlimmsten Part des Wochenendes kam – die Verabschiedung. Allerdings waren alle überaus glücklich und wir alle hatten merklich sehr viel Spaß.
Somit möchte ich mich auch noch einmal für die wunderbare Aufnahme in diesen tollen Verein bedanken. Es war von Anfang an sehr herzlich und wir Probejährler haben uns direkt wohlgefühlt. Es war ein unglaublich gelungenes Auftrittswochenende bei bestem Wetter und noch besserer Stimmung bis tief in die Nacht. Ihr seid ein toller Verein und ich freue mich jetzt schon riesig auf das nächste Quetscher-Wochenende im September mit euch.
Euer Probejährler Sevi.


